Archiv für 20. Februar 2016

Eine Deckenbeleuchtung für jedes Zimmer?

Mit Hängeleuchten an der Decke ist es so eine Sache. Fast kein Haushalt kommt ohne die vermeintlich unverzichtbaren Lampen aus. Sie finden sich im Korridor, in der Küche und in fast allen weiteren Zimmern der Wohnung. Führt man einen etwas moderneren Haushalt wurde vielleicht im Wohnzimmer, zugunsten einer schönen Stehleuchte darauf verzichtet.

Es ist auch bequem, beim Eintritt in eine Wohnung mit einem Schalter sofort Licht machen zu können. Aber in den weiteren Räumen sollte man prüfen, ob man nicht zugunsten einer interessanten Beleuchtung darauf verzichten möchte. Wohnungen gewinnen, wenn unterschiedlich stark beleuchtet und mit dem Licht Kontraste und Lichtinseln gesetzt werden. Woööen Sie nicht auf die Deckenlampen verzichten, sollten Sie interessante Lampen wählen und diese tiefer über einen Tisch oder Sitzgruppe hängen. Denn nichts ist langweiliger, wie alles gleichmässig diffus zu beleuchten. Schaffen Sie Akzente und setzen Sie Ihnen wichtiges in Szene. Was ist im Raum wichtig? Schöne Möbel, Kunst oder Pflanzen lassen sich gut beleuchten. Dazu geeignet ist jede Art von Steh-und Tischleuchten bzw. auch die neueren LED Leuchtbänder zur indirekten Beleuchtung gedacht.

Am einfachsten werden die Leuchten mit „geschalteten Steckdosen“ ein- und ausgeschalten. Man kann auch eine Deckenstelle mit einem Kabel auf die Seite über einen Tisch führen und den Raum ungleichmässig beleuchten. Neuerdings gibt es auch elektronische Geräte, welche in die Steckdose gesteckt werden können und in die man dann eine Stehlampe einstecken kann. Diese lassen sich mittels einer Fernbedienung ein-und ausschalten und zum Teil sogar dimmen. Ein weiterer Vorteil beim Verzicht auf die Deckenlampen ist der einfachere Umzug. Die Steh-und Tischlampen können einfach auf-und abgebaut werden, ohne unter Umständen einen Elektriker zu benötigen.

Viele gute Gründe um unseren Vorschlag einmal zu prüfen.

 

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Die Sache mit der Farbtemperatur und Lichtfarbe erklärt

Über die zunehmende Komplexität beim Lampenkauf haben wir uns bereits an anderer Stelle ausgelassen. Musste man früher nur die Birnenform, die Fassungsgrösse (E14 oder E27) und die Wattzahl wirklich wissen, braucht es heute mehr. Die Einheiten Lux, Lumen und Candela haben wir bereits  <<Hier>> erklärt. Nun möchten wir uns die Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur und die Farbwiedergabe etwas genauer anschauen.

 

Der erste Eindruck zählt: Die Farbtemperatur

Die Farbtemperatur wird in der Regel in Kelvin (K) gemessen. Je kleiner der Wert, desto „wärmer“ wirkt die Farbe, je höher der Wert desto „kälter“ wird sie scheinen. Definiert ist sie, als die Temperatur eines gedachten Schwarzen Körper, der sogenannte Plancksche Strahler, der immer stärker erhitzt wird. Er wird anfangen zu glühen, zuerst rot, geht über zu orange und gelb und wird immer blauer und am Schluss sogar weiss glühend werden. Den Effekt in einer Skala übersetzt und bereits haben wir die Lichtfarbe:

 

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Im Alltag verwenden wir normalerweise Lichtquellen mit der Farbtemperatur von 2700K bis ca. 5500K, die sich in Warmweiss, Neutralweiss und Tageslichtweiss unterteilen.

In der Tabelle einige charakteristische Farbtemperaturen:

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Die Farbtemperatur unterschiedlicher LED im Vergleich.:

 

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Der zweite Eindruck: Strahlende Farben im Regenbogen

Eine Lichtquelle, deren Licht alle Spektralfarben enthält, z. B. Sonnenlicht, lässt die Farben der beleuchteten Gegenstände natürlich aussehen. Man spricht auch von einer optimalen Farbwiedergabe. Andere Lichtquellen, wie Natriumdampflampen (orange Strassenbeleuchtung), die Licht nur einer bestimmten Farbe aussenden, verfälschen die Farben der beleuchteten Gegenstände stark. Sie haben eine schlechte Farbwiedergabe.

Um die Farbwiedergabequalität einer Lampe genau angeben zu können, wurde der Farbwiedergabeindex (Ra) eingeführt. Der beste Wert mit der natürlichsten Farbwiedergabe ist Ra=100. Ermittelt wird der Farbwiedergabeindex anhand einer Bezugslichtquelle mit 8 verschiedenen Farbproben. In der Küche ist es zum Beispiel wichtig, dass die Farben „echt“ dargestellt werden, weswegen man hier auf eine sehr gute Farbwiedergabe der eingesetzten Lampen achten sollte. Da Glühlampen einen linearen Farbverlauf haben, haben sie eine sehr gute Farbwiedergabe von Ra=100. Auch hochwertige LED erreichen heute nur eine Farbwiedergabe von maximal Ra=90.

Energiesparlampen und Fluoreszenzröhren liegen bei RA=65–75 und erreichen damit sehr schlechte Werte. Ihre Farbspitzen sind bei grün und blau, weshalb sie diese schlechte Farbverteilung aufweisen.

Auf der Skala einige Farbverläufe von Leuchtmitteln:

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Die Farbwiedergabe wird im Handel auch bewusst manipuliert und die Käufer getäuscht. Das Fleisch soll dabei appetitlich strahlend rot wirken und keineswegs grünlich oder bräunlich erscheinen. Obst und Früchte sollen auch nach Tagen noch strahlend frisch erscheinen. Eine schlechte Farbwiedergabe kann auch unbeabsichtigt dazu führen, dass Produkte wie z. B. Textilien im Geschäft anders aussehen wie bei Tageslicht.

 

Fleisch mit unterschiedlichem Licht angestrahlt:

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Vor wenigen Wochen gab es eine vielbeachtete Kontroverse um ein angeblich rot-schwarzes Kleid, welches unter dem Tageslicht weiss-gold wirkte:

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Dabei soll es sich um dieses Kleid gehandelt haben:

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Wie die Lichtfarbe einen Farbeindruck doch verändern und unser Auge täuschen kann!

30 unglückliche Wege im Haushalt einen Stromschlag zu bekommen

Wir wissen es bereits, so ein Haushalt hat viele gefährliche Seiten und Tücken! Viel gefährlicher wie „Bungee Jumping“, Skifahren auf Buckelpisten oder auf der Baustelle zu arbeiten… statistisch sterben mit Abstand am meisten Menschen im gewohnten Umfeld, dem Haushalt. Kommt noch Strom hinzu…

Die Zahl möglicher der möglichen Unglücksursachen ist dabei mannigfaltig: Ungesicherte Steckdosen, ausgeleierte Stecker, brüchige und schlecht isolierte Kabel… besonders gefährlich, mit oder im Wasser…

Kein schönes Thema. Vor allem nicht für einen heiteren Blog ohne Zeigefinger. Das Thema wunderschön grafisch aufbereitet hat der Blogger Bre Pettis mit seinen vintage Bildern aus dem Buch „Elektroschutz in 130 Bildern“ des tschechischen Mediziners Stefan Jellinek aus dem Jahr 1931. Nicht als Anleitung, sondern als explizite Warnung. Für uns Grund genug, das ganze vorzustellen und zum Download anzubieten.

In dem Zusammenhang möchten wir erwähnen, dass die auf den Bildern geschilderten Vorfälle nur gefährlich sind, wenn die Isolation eines Leiters defekt ist oder anderweitige Sicherheitsregeln grob missachtet werden. Auch hat sich im Bereich Elektro natürlich seit den 1930 Jahren einiges verändert. Neue Regeln, neue widerstandsfähige Isolationsmaterialien oder Schutzeinrichtungen wie FI Schalter.

Doch ein defektes Kabel ist immer gefährlich. Warum nicht dies zum Anlass nehmen, es durch eine fachmännische Person zu ersetzen? Schöne vintage Textilkabel gibt es bei Accende! Übrigens, wir beliefern auch (deinen) Elektriker und geben noch Rabatt dazu!

PS: Ein letzter Tipp an die Männer: Auf kein Bahnkabel oder Weidezaun pissen! Ersteres ist tödlich, zweiteres extrem schmerzhaft! 😉

 

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Zum Download der Bilder: 30 Vintage Bilder